Der Onlinehändler Amazon bietet seit Anfang Mai sein gesamtes Logistikportfolio auch externen Unternehmen an. Das Unternehmen teilte mit, dass die Amazon Supply Chain Services (ASCS) und damit Dienstleistungen in den Bereichen Fracht, Distribution, Fulfillment und Paketversand für Unternehmen aller Art und Größe zur Verfügung stehen. Bislang konnten nur Verkäufer des Amazon Marketplace auf das Logistiknetzwerk des Unternehmens zugreifen. Mit der Einführung erweitert Amazon seine Aktivitäten im Bereich der externen Logistik.
Für Christoph Tripp, Professor für Distributions- und Handelslogistik an der TH Nürnberg, geht Amazon damit „den nächsten konsequenten Schritt hin zu einem extern vermarkteten Logistik Ökosystem“. Damit werde das Unternehmen noch stärker zum Wettbewerber klassischer Dienstleister entlang der gesamten Supply Chain, so sein Kommentar auf der Business-Plattform LinkedIn. Ausführlich besprochen hat Professor Tripp das Thema im Logistikpodcast. Darin äußert er sich unter anderem zu den Zielen, die Amazon verfolgt, sowie zu den Konsequenzen, die der Amazon Supply Chain Service für Speditionen, Paketdienste, 3PLs und Handelsunternehmen haben wird.




