CargoBeamer hat im April den Betrieb des Terminals in Kaldenkirchen übernommen. Die operative Verantwortung ging von der bisherigen Betreiberin auf das Unternehmen über. Parallel dazu laufen die Tiefbauarbeiten für den Ausbau des Standorts zum ersten Terminal mit CargoBeamer-Technologie in Deutschland. Die erste von zwei Ausbaustufen soll Anfang 2027 in Betrieb gehen.
CargoBeamer betreibt seit mehreren Jahren eine Verbindung zwischen Kaldenkirchen und Domodossola für den Transport nicht kranbarer Sattelauflieger. Aktuell umfasst das Angebot 20 wöchentliche Rundläufe. Der Umschlag erfolgt derzeit auf dem bestehenden Gelände in Kaldenkirchen mit Reachstackern. Mit der Installation der CargoBeamer-Technologie soll künftig ein automatisierter, horizontaler Umschlag von Sattelaufliegern ermöglicht werden. Die Kapazität des Terminals soll dadurch ab 2027 auf rund 140.000 Ladeeinheiten jährlich steigen. Nach Abschluss des Ausbaus ist eine Kapazität von über 200.000 Ladeeinheiten pro Jahr vorgesehen.
Ausbau bei laufendem Betrieb
Seit Ende 2025 finden auf dem Gelände Tiefbauarbeiten für den Ausbau zu einem Terminal mit CargoBeamer-Technologie statt. Das Projekt verläuft nach Angaben des Unternehmens planmäßig. Der Bau wird so organisiert, dass der reguläre Zugbetrieb weitgehend aufrechterhalten bleibt.
Nicolas Albrecht, CEO von CargoBeamer, erklärt: „Mit dem Ausbau des Terminals in Kaldenkirchen setzen wir auf eigene Infrastruktur als strategisches Rückgrat unseres europäischen Netzwerks. Während wir die Eröffnung des ersten CargoBeamer-Terminals in Deutschland mit großer Vorfreude erwarten, steht parallel auch der Ausbau unseres Terminals in Domodossola inklusive CargoBeamer-Technologie unmittelbar bevor. Ab 2027 werden wir die neuen Terminals in Kaldenkirchen und Domodossola miteinander zur hochfrequentesten Achse im europäischen Schienengüterverkehr verbinden und damit die Dominanz des CargoBeamer-Systems im Markt unter Beweis stellen.„




