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StartIndustrieSpitzenmieten für Logistikflächen steigen in mehreren Regionen

Spitzenmieten für Logistikflächen steigen in mehreren Regionen

Auf dem deutschen Markt für Lager- und Produktionsflächen sind die Spitzenmieten zum Jahresbeginn 2026 in fünf der 20 von JLL analysierten Regionen gestiegen. Den stärksten Anstieg verzeichnete Bremen mit einem Plus von 15 Prozent im ersten Quartal. Es folgen Kassel/Bad Hersfeld mit knapp sieben Prozent, Frankfurt am Main mit etwa vier Prozent sowie Dortmund und München mit jeweils rund drei Prozent. In den übrigen 15 Regionen blieben die Mieten stabil. Grundlage der Analyse sind Flächen ab 5.000 Quadratmetern.

Sebastian Bögel, Head of Industrial & Logistics Agency JLL Germany: „In Bremen sehen wir einen deutlichen Nachholeffekt, der darauf basiert, dass derzeit hochwertige Flächen gebaut werden oder auf den Markt kommen, die den gestiegenen Ansprüchen der Nutzer in einem der wichtigsten deutschen Häfen entsprechen. Der Bremer Markt macht damit in der Rangliste der Regionen einige Plätze gut.

Kein regionaler Logistikmarkt verbucht in den vergangenen zwölf Monaten Preisrückgänge
Im Jahresvergleich wurden in sechs Märkten Mietsteigerungen verzeichnet. Bremen lag mit rund 15 Prozent vorne, gefolgt von Kassel/Bad Hersfeld mit rund neun Prozent. Frankfurt und Dortmund verzeichneten jeweils rund sieben Prozent Wachstum, Dresden rund sechs Prozent und München knapp drei Prozent. In keiner Region wurden rückläufige Mieten registriert.

Die höchsten Mieten werden jetzt mit erstmals elf Euro in München gezahlt, wo die hohe Nachfrage und ein geringes Angebot dafür sorgen, dass sich die Preisschraube stetig weiterdreht und die bayerische Landeshauptstadt den Abstand zu Berlin wieder vergrößern konnte. Dort werden mit aktuell 10,50 Euro rund 50 Cent weniger bezahlt“, sagt Bögel. Bereits mit Abstand folgen Düsseldorf mit 9,00 Euro/m²/Monat sowie Stuttgart mit 8,75 Euro/m²/Monat. „In manchen Märkten beobachten wir aber auch zugleich, dass Vermieter zunehmend bereit sind, Incentives anzubieten, um Mietinteressenten für sich zu gewinnen.

Berlin hat in den vergangenen Jahren den höchsten Preissprung erzielt
In den vergangenen fünf Jahren sind die Spitzenmieten in allen betrachteten Märkten gestiegen. Das geringste Plus verzeichnete Hannover/Braunschweig mit 16 Prozent, während Berlin mit 91 Prozent den stärksten Anstieg aufwies. In absoluten Zahlen entspricht dies 90 Cent in Hannover/Braunschweig und fünf Euro in Berlin. In neun der 20 analysierten Märkte lag der Anstieg bei mindestens 50 Prozent.

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