Grenzüberschreitendes unternehmerisches Engagement ist ein Treiber für Wachstum, Innovation und Beschäftigung in Nordrhein-Westfalen. Heute zeichnen Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur und Felix Neugart, Geschäftsführer der landeseigenen Gesellschaft zur Außenwirtschaftsförderung NRW.Global Business, vier Investitions- und Markterschließungsprojekte mit dem NRW.Global Business AWARD 2026 aus: den japanischen Verpackungsspezialisten TRICOR Packaging & Logistics, den indischen Softwarekonzern ZOHO, den Automobilzulieferer Aptiv mit Wurzeln in den USA sowie agathon aus Essen für Kunststoffformen in der industriellen Lebensmittelproduktion. Die Auszeichnung würdigt Investitionen internationaler Unternehmen in Nordrhein-Westfalen ebenso wie Internationalisierungsprojekte nordrhein-westfälischer Firmen.
Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie: „Innovationen entstehen dort, wo Unternehmen den Mut haben, neue Wege zu gehen und über Grenzen hinweg zu denken. Genau dafür stehen unsere diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern: von nachhaltigen Verpackungslösungen aus Japan über digitale Innovationen aus Indien und Mobilitätstechnologien aus den USA bis hin zu einem Hidden Champion aus Nordrhein-Westfalen mit weltweitem Erfolg. Mit dem NRW.Global Business AWARD würdigen wir dieses Engagement und die Unternehmen, die mit ihren klugen Investitionen, ihrer Innovationskraft und internationaler Zusammenarbeit die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts mitgestalten. So sieht Innovation made in NRW aus.“
Felix Neugart, Geschäftsführer von NRW.Global Business: „Internationale Wettbewerbsfähigkeit zeigt sich vor allem daran, wie offen ein Standort für neue Ideen, Technologien und Partnerschaften ist. Unsere diesjährigen Preisträger profitieren davon: Sie investieren langfristig in Nordrhein-Westfalen oder tragen Innovationen aus NRW erfolgreich in die Welt. Der NRW.Global Business AWARD würdigt Unternehmen, die diesen internationalen Austausch mit Leben füllen und macht Erfolgsgeschichten sichtbar, die weit über Nordrhein-Westfalen hinaus wirken.„

Die ausgezeichneten Unternehmen 2026 im Überblick:
agathon (NRW), Essen: agathon ist Anbieter von Kunststoffformen für die industrielle Lebensmittelproduktion und beliefert insbesondere die internationale Schokoladenindustrie. Mit Kunden in mehr als 50 Ländern in Europa, Asien und Nordamerika ist das Unternehmen aus Essen international tätig. Der Neubau einer Produktionsstätte mit einem Investitionsvolumen von rund 20 Millionen Euro soll die Kapazitäten am Standort Nordrhein-Westfalen erweitern. Energieeffiziente Produktionsprozesse und Recyclingkonzepte ergänzen die Ausrichtung des Unternehmens auf nachhaltiges Wirtschaften.
Aptiv (USA), Wuppertal: Ursprünglich als Tochter von General Motors in den USA gegründet, entwickelt Aptiv Technologien für die Mobilität: von Fahrerassistenzsystemen und softwarebasierten Fahrzeugarchitekturen bis hin zu Lösungen für Elektromobilität und automatisiertes Fahren. Mit seinem europäischen Technologie- und Entwicklungszentrum in Wuppertal ist das Unternehmen in der Automobil- und Mobilitätsbranche in Nordrhein-Westfalen tätig. Aptiv investiert in Forschung und Entwicklung sowie zuletzt in den Ausbau der Fertigung für Steckverbindungen.
TRICOR Packaging & Logistics (Japan), Goch/Weeze: Als Teil der japanischen Rengo Group investiert TRICOR Packaging & Logistics 170 Millionen Euro in ein Werk für Schwerwellpappe in Europa. Am Standort Goch/Weeze entstehen rund 200 neue Arbeitsplätze. Die Produktionsstätte verbindet Fertigungstechnologien mit Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit. Mit der Investition erweitert TRICOR seine Kapazitäten für Verpackungslösungen im internationalen Warenverkehr.
ZOHO (Indien), Essen: Der indische Softwarekonzern ZOHO gehört zu den Anbietern cloudbasierter Business-Anwendungen. Seine Lösungen unterstützen Unternehmen bei Digitalisierung und Zusammenarbeit. Mit der Eröffnung seiner Deutschlandzentrale in Essen baut ZOHO seine Präsenz auf dem deutschen und europäischen Markt aus. Rund 55 Beschäftigte unterstützen von dort aus Unternehmen bei der digitalen Transformation. Gleichzeitig erweitert ZOHO sein Angebot an Softwarelösungen für den regionalen Mittelstand und internationale Unternehmen am Standort.




