Im 1. Halbjahr 2026 wurden laut Savills etwa 2,3 Mrd. Euro am Markt für Industrie- und Logistikimmobilien umgesetzt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Anstieg von 9 %. Im Vergleich zum 10-Jahresmittel fiel der Umsatz 34 % geringer aus. Im 1. Halbjahr 2026 hat Savills etwa 110 Transaktionen registriert, was gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg von 22 % entspricht. Die Spitzenrendite für Industrie- und Logistikimmobilien lag Ende Juni bei 4,5 % und ist damit unverändert gegenüber dem Vorquartal und 10 Basispunkte über dem Vorjahreswert.
Bertrand Ehm, Director Investment bei Savills, kommentiert: „Logistik- und Industrieimmobilien profitieren von der Schwäche der übrigen Nutzungsarten und sind im ersten Halbjahr 2026 die volumenstärkste gewerbliche Assetklasse. Getragen wird das Volumen dabei vor allem von Einzeltransaktionen, der Portfolioanteil liegt mit 24 Prozent weiterhin deutlich unter dem Zehnjahresmittel von 44 Prozent. Als strukturelle Besonderheit kamen im ersten Halbjahr erstmals Großtransaktionen mit Rüstungsbezug hinzu. Dieses Segment könnte den Markt künftig zunehmend prägen.“
Mit einem Transaktionsvolumen von 4,1 Mrd. Euro haben Logistikimmobilien in den letzten zwölf Monaten am meisten zum Investmentumsatz beigetragen, gefolgt von Industrieimmobilien (ca. 1,2 Mrd. Euro) und Gewerbeparks (ca. 600 Mio. Euro).

Ergänzende Grafiken und Daten zu dieser Pressemeldung finden Sie im Savills Online-Dashboard zum Immobilieninvestmentmarkt.




