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Spatenstich für Rechenzentrum im FunkenbergQuartier Herne

Mit dem Spatenstich im FunkenbergQuartier Herne hat der Bau des YEXIO-Rechenzentrums begonnen. Das Projekt wird von HOCHTIEF entwickelt und von Palladio Partners sowie HOCHTIEF PPP Solutions finanziert.

Das Rechenzentrum soll zunächst eine IT-Leistung von zwei Megawatt bereitstellen. Bei entsprechendem Bedarf kann die Kapazität auf vier Megawatt erweitert werden. Als Edge-Rechenzentrum befindet sich die Anlage in räumlicher Nähe zu den Nutzern und soll kurze Datenübertragungszeiten ermöglichen. Die Fertigstellung ist für Herbst 2027 vorgesehen.

Bild: Spatenstich für den Bau des YEXIO-Rechenzentrums im FunkenbergQuartier in Herne (Quelle: Hochtief)

Die lokale Wirtschaft und kommunale Betriebe benötigen für ihre sensiblen Daten eine sichere Dateninfrastruktur direkt vor der Haustür, um völlig unabhängig agieren zu können“, erklärt Bernd Holtwick, CFO/COO von HOCHTIEF PPP Solutions. „Genau diese digitale Souveränität schaffen wir in Herne. Als strategischer Partner liefern wir dafür die komplette Lösung aus einer Hand: von der Finanzierung über den klimaschonenden Bau bis hin zum verlässlichen Betrieb.

Das Projekt ist Teil der Strategie von HOCHTIEF zum Aufbau eines Netzwerks von Edge-Rechenzentren in Europa. Herne ist der vierte Standort des Unternehmens in diesem Bereich.

Betrieb mit erneuerbaren Energien

Nach Unternehmensangaben soll das Rechenzentrum vollständig mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Der CO₂-Fußabdruck des Gebäudes soll gegenüber einer konventionellen Bauweise aus Beton und Stahl um rund 600 Tonnen geringer ausfallen.

Für die Kühlung der Server ist eine direkte Wasserkühlung mit geschlossenem Wasserkreislauf vorgesehen. Die entstehende Abwärme soll in die lokale Energieversorgung eingespeist werden.

Als Nutzer des Rechenzentrums wird Yorizon Cloud-Computing- und IT-Dienstleistungen anbieten. Die Angebote richten sich an Software- und Plattformanbieter, Unternehmen sowie öffentliche Einrichtungen.

Bestandteil der Digitalisierungsstrategie der Stadt

Für die Stadt Herne ist das Rechenzentrum Teil der Digitalisierungsstrategie. Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda sagt: „Mit dem Rechenzentrum werden die Voraussetzungen geschaffen, dass Herne als Standort für zukunftssichere, weil IT- und wissensbasierte Arbeitsplätze weiter an Attraktivität gewinnt. Entsprechend gestalten wir den digitalen Wandel in Herne so, dass er den Menschen und Betrieben in unserer Stadt messbare Vorteile bringt. Ein eigenes Rechenzentrum fungiert dabei als Rückgrat unserer Smart-City-Projekte. Wir schaffen damit die technische Voraussetzung für schnelle Datenverbindungen, moderne Mobilitätskonzepte und eine intelligente Pflege unserer Infrastruktur.

Langfristiges Kapital für digitale Infrastruktur

Palladio Partners beteiligt sich mit langfristigem Kapital an der Finanzierung des Projekts. David Bussmann, Director bei Palladio Partners, erklärt: „Moderne, nachhaltige Rechenzentren sind eine Grundvoraussetzung für die weitere Digitalisierung. Aus Investorensicht überzeugen diese Projekte zudem als hervorragende Beispiele für eine funktionierende Sektorkopplung.

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