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StartSonstigesGeschäftsjahr 2025/26: Goldbeck erreicht 7,3 Milliarden Euro Auftragseingang

Geschäftsjahr 2025/26: Goldbeck erreicht 7,3 Milliarden Euro Auftragseingang

Das Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck hat im Geschäftsjahr 2025/26 eine Gesamtleistung von 6,3 Milliarden Euro erzielt (Vorjahr: 6,3 Milliarden Euro). Der Auftragseingang betrug 7,3 Milliarden Euro (Vorjahr: 7 Milliarden Euro).

Europaweite Marktpräsenz

Goldbeck ist mit 122 Standorten in 21 Ländern vertreten. Rund 33 Prozent der Gesamtleistung erwirtschaftete das Unternehmen im Ausland. Im Geschäftsjahr 2025/26 übergab Goldbeck 526 Gebäude in den Bereichen Logistik und Produktion, Büro, Schule, Parkhaus, Rettungs- und Sicherheitsgebäude sowie Wohnen. Die Goldbeck Services betreuen 2.478 Immobilien, darunter Parkhäuser, Bürogebäude und öffentliche Einrichtungen.

Die Situation im Hochbau bleibt anspruchsvoll; Deckungsbeiträge sind durch verschiedene Rahmenbedingungen unter Druck. Umso mehr zeigt der gestiegene Auftragseingang, dass unser Verständnis von zukunftsfähigen Gebäuden den Bedarf des Marktes trifft. Mit unseren Produkten schaffen wir die Voraussetzungen für Arbeiten, Wirtschaften und Zusammenleben“, sagt Jörg-Uwe Goldbeck, geschäftsführender Gesellschafter von Goldbeck.

Steigende Nachfrage bei Wohnen, Schulen und Sicherheitsinfrastruktur

Goldbeck verzeichnet einen gestiegenen Auftragseingang im Wohnungsbau. Dieser lag bei mehr als einer Milliarde Euro (Vorjahr: 691 Millionen Euro). Rund 5.000 Wohneinheiten hat Goldbeck nach eigenen Angaben bislang fertiggestellt, weitere rund 8.000 befinden sich derzeit im Bau.

Auch im Schulbau sowie bei Rettungs- und Sicherheitsgebäuden verzeichnet das Unternehmen Aufträge öffentlicher Auftraggeber. Das Land Mecklenburg-Vorpommern beauftragte Goldbeck im Rahmen eines Rahmenvertrags mit dem Bau von bis zu 58 Feuerwehrgebäuden.

Markteintritt in die USA

Goldbeck expandiert erstmals direkt in den US-Markt. Gemeinsam mit dem US-amerikanischen Bauunternehmen Mortenson aus Minneapolis gründete das Unternehmen ein Joint Venture.

Der Markteintritt in die USA eröffnet neues Wachstumspotenzial für Goldbeck. Unsere systematisierte Bauweise unterscheidet uns vom dortigen Wettbewerb. Wir freuen uns, mit Mortenson einen starken Partner an unserer Seite zu haben, der den lokalen Markt sehr gut kennt und unsere Expertise im Planen und Bauen optimal ergänzt“, so Jan-Hendrik Goldbeck, geschäftsführender Gesellschafter von Goldbeck.

Angebot für digitale Infrastruktur

Goldbeck ist im Bereich Rechenzentren tätig und deckt nach eigenen Angaben die Wertschöpfung von der Planung über den Bau bis zur Inbetriebnahme von Data Centern ab. Zum Unternehmensverbund gehört seit 2025 der Planungs- und Beratungsspezialist Critical Building aus Lyon. Seit Anfang 2026 besteht zudem eine Partnerschaft mit dem österreichischen Anlagenspezialisten Zaunergroup, an dem Goldbeck 50 Prozent der Anteile erworben hat.

Goldbeck setzt nach eigenen Angaben auch Künstliche Intelligenz in eigenen Prozessen ein. Zudem nutzt das Unternehmen sogenannte Vibecoding-Ansätze für die KI-gestützte Softwareentwicklung.

Forschung zur Dekarbonisierung von Beton

Seit Anfang 2026 forscht Goldbeck im Concrete Innovation Center in Hamm an der Dekarbonisierung von Beton. Das Unternehmen plant, in den 2030er-Jahren Betonfertigteile mit Netto-Null-Emissionen zu produzieren.

Beim Siemens Campus in Erlangen realisierte Goldbeck im Modul 8 vier Bürogebäude sowie ein Parkhaus. Bei der Auftragsvergabe hatten Siemens und Goldbeck erstmals einen maximalen CO₂-Wert pro gebautem Quadratmeter Nutzfläche vereinbart. Dieser Zielwert wurde im Projekt nach Unternehmensangaben um knapp 20 Prozent unterschritten.

Mitarbeitende und Unternehmenswerte

Mehr als 14.000 Mitarbeitende arbeiten bei Goldbeck an 122 Standorten in Europa.

Menschlichkeit, gegenseitiges Vertrauen, gelebte Verantwortung, Leistung und Pioniergeist prägen unser tägliches Handeln. Sie sind zugleich Maßstab dafür, wie wir Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt übernehmen und unseren Anspruch verwirklichen, die Lebensräume der Zukunft zu gestalten“, sagt Jörg-Uwe Goldbeck.

Den gesamten Geschäftsbericht finden Sie hier.

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