P3, ein Entwickler und langfristiger Eigentümer von Logistikimmobilien in Europa, wird sein erstes Build-to-Suit Projekt in Deutschland realisieren. In Bad Rodach entsteht eine Logistikimmobilie mit einer Gesamtmietfläche von rund 35.609 m² für das Familienunternehmen Prodinger. Der Mietvertrag beläuft sich auf zehn Jahre.
Das Projekt umfasst die Entwicklung einer Logistikimmobilie auf einer Greenfield-Fläche in Bad Rodach. Die Gesamtmietfläche teilt sich in 31.140 m² Logistikfläche, 896 m² Bürofläche, 3.323 m² Mezzanine-Fläche sowie 250 m² weitere Nutzflächen auf. Das flexible Konzept ermöglicht eine Aufteilung in bis zu drei separate Einheiten mit jeweils rund 10.000 m², um künftigen Anforderungen gerecht zu werden.
Der Logistikpark wird nach modernen technischen Standards errichtet. Mit einer lichten Höhe von 12,0 Metern bietet er optimale Voraussetzungen für effiziente Logistikprozesse. Der Fokus liegt auch auf Nachhaltigkeit: Die Immobilie strebt die BREEAM-Zertifizierung „Excellent“ an und verfügt über eine Photovoltaikanlage mit 1,0 MWp Leistung, 100 % energieeffiziente LED-Beleuchtung sowie sechs Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Der Mietbeginn ist für September 2027 geplant.
Sönke Kewitz, Geschäftsführer P3 Deutschland, sagt: „Unser erstes Build-to-Suit Projekt in Deutschland markiert einen strategisch wichtigen Schritt. Mit Prodinger haben wir einen stabilen, langfristigen Partner mit fast 100-jähriger Geschichte gefunden – genau die Art von starker Partnerschaft, auf die wir bei P3 setzen.“
Der Standort hat gute Voraussetzungen: Mit dem Hauptsitz von Prodinger in Coburg in nur etwa 15 Kilometern Entfernung stellt Bad Rodach sowohl strategisch als auch zeitlich eine Lösung für die Expansionspläne des Unternehmens dar. Prodinger ist ein inhabergeführtes Verpackungs- und Logistikunternehmen.
Die Region Coburg/Nordbayern zeichnet sich durch die Präsenz von Logistikdienstleistern, Handels- und E-Commerce-Unternehmen sowie Automobilzulieferern aus. Der Logistikmarkt Nürnberg-Würzburg bildet einen Korridor, der von der Metropolregion Nürnberg ausgeht, sich nach Norden bis Würzburg erstreckt und von der hervorragenden Anbindung entlang der Autobahnen A3, A6, A7 und A73 profitiert. Der Korridor unterstützt effiziente regionale, nationale und grenzüberschreitende Logistikoperationen.
Bei der Realisierung des Projekts wurde P3 von REALOGIS Deutschland beraten, die von der Standortanalyse über die Vertragsverhandlungen bis hin zur Projektentwicklung eine zentrale Rolle einnahmen. Die Grundstücksakquisition wurde durch CBRE München begleitet. Die rechtliche Beratung beim Grundstücksankauf übernahm die FPS Rechtsanwaltsgesellschaft mbH & Co. KG.




