Zum neunten Mal wurde der Digital Logistics Award verliehen. Im Rahmen des „Zukunftskongress Logistik – 44. Dortmunder Gespräche“ präsentierten die sieben Finalisten ihre Logistiklösungen in einem fünfminütigen Elevator Pitch. Anschließend stimmten Publikum und Experten-Jury über die Platzierungen ab. Die Preise wurden von Sponsoren und Jury überreicht. In diesem Jahr hatten sich mehr als 30 Start-ups aus sechs Ländern beworben.
Der Digital Logistics Award zeichnet digitale Lösungen und Projekte aus und bietet Start-Ups eine Bühne, um ihre Technologien und Ideen einem Fachpublikum zu präsentieren. „Der Digital Logistics Award macht sichtbar, was möglich wird, wenn innovative Ideen, digitale Technologien und starke Partnerschaften zusammenkommen. Als Digital Logistics Hub Dortmund wollen wir genau diesen Wandel vorantreiben – und gemeinsam mit unseren Partnern die Logistik von morgen gestalten: digital, nachhaltig und international wettbewerbsfähig“, so Maria Beck, Hub-Managerin des Digital Hub Logistics in Dortmund.
Cargovibe gewinnt den ersten Platz
Das Dortmunder Start-up Cargovibe hat den ersten Platz beim Digital Logistics Award gewonnen. Cargovibe entwickelt einen digitalen Beifahrer für den Logistikbetrieb, der Lkw-Fahrern während ihrer Fahrten Informationen und Unterstützung zur Verfügung stellt. Dadurch soll der Kommunikationsaufwand reduziert und Betriebsstörungen vermieden werden. Der erste Platz ist mit 6.000 Euro dotiert.
Weitere Informationen: cargovibe
SLAPStack auf Platz zwei
Den zweiten Platz und ein Preisgeld von 3.000 Euro erhielt das Dortmunder Start-up SLAPStack. Das Unternehmen entwickelt eine KI-gestützte Lösung für den Lagerbetrieb, die Echtzeit-Transparenz über Gabelstapler, Paletten und Lagerbestände bieten soll. Die Plattform nutzt automatisierte 3D-Vermessung, Live-Tracking und Routenplanung.
Weitere Informationen: SLAPStack | Forklift Awareness. Warehouse Intelligence.
Hadros belegt den dritten Platz
Der dritte Platz ging an das Schweizer Intralogistik-Start-up Hadros. Das Unternehmen bietet eine Robotikplattform für autonome Kommissionierroboter mit taktilen Greifern. Diese sollen in bestehenden Lagern eingesetzt werden können, ohne dass bauliche Umbauten erforderlich sind. Das KI-gestützte „Warehouse Action Model“ (WHAM) ermöglicht das Greifen in Regalen und integriert modulare Microservices zur Automatisierung der manuellen Auftragsabwicklung. Das Preisgeld für den dritten Platz beträgt 1.000 Euro.
Sponsoren
Die Preisgelder des Digital Logistics Award 2026 werden vom Dortmund Hafen 21, BITO Campus und der Dortmunder Wirtschaftskanzlei audalis zur Verfügung gestellt.




