Die Solarport Duisburg GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen der Duisburger Hafen AG (duisport) und der Stadtwerke Duisburg AG, hat ihre erste Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Die Anlage auf der Mercatorinsel in Duisburg-Ruhrort wurde an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Sie ist die erste von zwei Photovoltaikanlagen, die Solarport derzeit im Duisburger Hafen errichtet.
Mit Solarport bündeln duisport und die Stadtwerke Duisburg ihre Aktivitäten zur Energiegewinnung im Hafengebiet, insbesondere auf Hallendächern.
„Der Duisburger Hafen verfügt über zahlreiche Flächen, die sich zur Nutzung von Sonnenenergie eignen. Mit den Stadtwerken als Partner soll dieses Potenzial gehoben und gemeinsam ein wichtiger Beitrag auf dem Weg in die Klimaneutralität in Duisburg geleistet werden“, so duisport-CEO Markus Bangen.
„Solarport und die ersten Anlagen sind ein Beleg für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen zwei in Duisburg verwurzelten Unternehmen. Die Hafen AG bringt die Flächen ein, wir als Stadtwerke unsere Expertise bei Planung, Betrieb und Steuerung der Anlagen. So können wir gemeinsam grünen Strom für Duisburg erzeugen. Davon profitieren nicht nur beide Unternehmen, sondern alle Duisburger“, sagt Stadtwerke-Vorstand Andreas Gutschek.
„Inbetriebnahme ist Meilenstein“
Die erste Photovoltaikanlage von Solarport befindet sich auf dem Gründach einer neuen Logistikhalle im zweiten Bauabschnitt der Mercatorinsel. Sie verfügt über eine Leistung von 1.582 Kilowattpeak (kWp) beziehungsweise 1.375 Kilowatt (kW).
Bereits in den ersten zweieinhalb Betriebstagen wurden mehr als 26.000 Kilowattstunden Strom erzeugt. Über ein volles Kalenderjahr wird die Anlage voraussichtlich mehr als 1,3 Millionen Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Energien produzieren und in das öffentliche Stromnetz einspeisen.
„Mit der Inbetriebnahme unserer ersten Anlage haben wir einen Meilenstein erreicht. Die ersten Erzeugungswerte zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Gleichzeitig erschließen wir weitere Dachflächen im Hafen für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien“, macht Vanessa Hanhart, Geschäftsführerin der Solarport Duisburg GmbH, deutlich.
Zweite Projekt soll bis zu einer Million Kilowattstunden pro Jahr erzeugen
Das zweite Projekt von Solarport auf logport I in Duisburg-Rheinhausen befindet sich vor der Fertigstellung. Dort entsteht auf einer bestehenden Logistikhalle eine weitere Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1.040 kWp beziehungsweise 875 kW. Die Inbetriebnahme ist für den kommenden Monat vorgesehen. Die jährliche Stromerzeugung wird voraussichtlich bei rund einer Million Kilowattstunden liegen.
Bei beiden Projekten wurden auf den Hallendächern umlaufende Geländer installiert. Sie dienen der Arbeitssicherheit während der Montage sowie späteren Wartungs- und Inspektionsarbeiten.
„Photovoltaik auf Dachflächen ist in dicht besiedelten Gebieten wie Duisburg eine der besten Möglichkeiten, um Strom aus erneuerbaren Energien zu erzeugen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir auch für die nächsten beiden Anlagen, die wir planen, bei der Ausschreibung der Bundesnetzagentur den Zuschlag erhalten haben“, so Andreas Burchert, Geschäftsführer der Solarport Duisburg GmbH.




