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Eine Idee verändert die Ppaierindustrie

„Am Anfang war das Wort“ – und zwar das eines Unternehmers, der im Rahmen seiner Jahresplanung bat, eine Kampagne unter dem Motto „Ökologie und Papier“ zu entwickeln. Diese Idee hat Uwe D’Agnone von CreaPaper aufgenommen. Nach einer ersten Recherche war klar, dass mit dem Recycling von Papier ein ideales System für die Papierherstellung besteht und auch eine gute Wiederverwertungsquote realisiert wird. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass im Bereich der Frischfasern bereits seit Jahren nach Ersatzrohstoffen geforscht wird – eine neue Idee mit viel Potenzial war somit geboren.

Uwe D'AgnoneUwe D'Agnone, Crea-Paper

Als Spezialist für die Produktentwicklung begann CreaPaper damit, zunächst viele alternative Rohstoffe auszutesten – der Einsatz von Gras versprach dabei die größten Erfolgschancen. Das erste Papier wurde zunächst manuell auf einem Papierschöpfsieb hergestellt und zeigte bereits erstaunliche Eigenschaften und bestärkte ihn, diesen „Prototypen“ weiter zu verbessern und Mitstreiter für das ehrgeizige Projekt zu gewinnen. Entstanden ist daraus das Produkt Graspap®. Die Graspap-Pellets bestehen aus Naturfasern, die besonders umweltschonend ohne den Einsatz chemischer Zusatzstoffe und Wasser rein mechanisch aufbereitet werden. Die neue Faser für die Papierherstellung besticht durch ihre ökologischen und ökonomischen Vorteile.

Anwendbarkeit:
Jeder Papier- und Kartonhersteller kann GRASPAP einsetzen – ohne und das ohne zusätzliche Investitionen. GRASPAP ist bestens geeignet für Lebensmittelverpackungen.

Kostenvorteile:
Durch den Einsatz von GRASPAP® kann Zellstoff (Holz) zum Teil substituiert werden. Bereits heute kann in der Papierproduktion der Grasanteil je nach Produkt zwischen 30 und 50 Prozent betragen.

Transport und Logistik:
Die Grundidee „aus der Region für die Region“ beschreibt am besten das lokale Versorgungskonzept von CREAPAPER. Die regionale Produktion garantiert eine optimale Rohstoffversorgung, Bevorratung und Lagerhaltung. Die Pellets lassen sich über ein Silo-System bedarfsgerecht in das Produktionssystem einbinden.

Ökobilanz:
Die vorliegenden Ökobilanzen bestätigen, dass durch den Einsatz von GRASPAP® im Bereich der CO2 Emissionen deutliche Einsparungen erzielt werden können. Im Vergleich zu Zellstoffen weist GRASPAP® einen um fast 50% verbesserten CO2-Wert aus.


Markt aktuell

Alibaba umwirbt Deutsche Kunden

Der chinesische Onlinehändler Alibaba ist in Deutschland gelandet. Um noch näher an deutsche Hersteller und Firmen zu rücken, hat der Onlineriese ein Büro in München eröffnet. Deutschland-Chef ist der Ex-Karstadt.de-Manager Terry von Bibra. Er kennt die deutsche Handelslandschaft wie nur wenige. Vor seinem Engagement bei Karstadt war er als Strategiechef für Amazon Europa und Deutschlandchef von Yahoo tätig.

Terry von BibraTerry von Bibra, Alibaba Deutschland

Alibaba begründete die Expansion damit, dass man für internationale Marken und Unternehmen der unterschiedlichsten Größe ein Einfallstor nach China schaffen wolle. Die Niederlassung ist als sogenannter "one-stop-shop" für lokale Unternehmen geplant. Dort soll ihnen dabei geholfen werden, die richtigen Produkte für den chinesischen Markt zu identifizieren, der Zugang zu Alibabas Systemen erleichtert sowie Hilfestellung in Sachen Logistik und Zahlung geleistet werden. Auch in Frankreich ist die Eröffnung eines eigenen Alibaba-Büros geplant.