WEITER ZU:  LogRealWorld |  LogRealCampus

Kopfgrafik
LogReal.DirektExpress - Das Online-Magazin für Logistics, Real Estate & E-Commerce, Ausgabe 05 September 2017

Anzeige 




Themen


Logistikmarkt Ruhrgebiet 1: Überdurchschnittliches Ergebnis

Logistikmarkt Ruhrgebiet 2: DHL Mega-Paketzentrum Bochum

Rund um die Immobilie 1: Innovation auf dem Dach

Rund um die Immobilie 2: Hallenklima und Kosten im Griff

Property Technology: Standorterlebnis mit Wow-Effekt

Jeff Bezos zieht in die Ruhmeshalle der Logistik ein

GDP-Zertifikat für pfenning logistics

B+S als Mutli-Channel-Dienstleister

Waberer's erreicht Wachstumsziele im 1. Halbjahr

Der krönende Abschluss 


 

 

 

Logistikmarkt Ruhrgebiet 1: Überdurchschnittlliches Ergebnis

Mit Abschlüssen über 5.000 m² erzielt der Lager- und Logistikflächenmarkt des Ruhrgebiets mit einem Flächenumsatz von 228.000 m² ein gutes Ergebnis. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

Der außergewöhnlich hohe Wert des Vorjahres konnte aufgrund fehlender Großdeals, wie die aus dem ersten Halbjahr 2016 von Amazon und Opel mit jeweils knapp unter 100.000 m², bei Weitem nicht erreicht werden (-40 %). „Jedoch hat sich die Region insgesamt durch eine anhaltend gute Nachfrage positiv entwickelt, sodass der langjährige Durchschnitt erneut um 18 Prozent übertroffen wird.

Dabei kamen gleich sieben Verträge über 20.000 m² zum Tragen“, so Christopher Raabe, Head of Industrial Letting der BNP Paribas Real Estate GmbH. Die drei größten mit jeweils rund 30.000 m² wurden in Dortmund abgeschlossen. Hierbei handelt es sich um die Anmietung eines Handelsunternehmens, sowie um zwei Eigennutzerdeals des Logistikdienstleisters Rhenus sowie des Industrie- und Produktionsunternehmens Wilo. Bei der Verteilung des Flächenumsatzes nach Branchen gibt es einen Führungswechsel. Durch Zuwächse von gut 32 Prozentpunkten sichern sich Logistikdienstleister den größten Anteil mit über 49 %. Beachtlich ist, dass sie mit rund 186.000 m² einen neuen Rekordwert aufstellen.



Logistikregion Ruhrgebiet (Grafik: BNP Paribas Real Estate)

Neben dem bereits genannten Großabschluss trugen die Verträge von DB Schenker über 25.000 m² in Duisburg und des Arzneimittellieferanten PharmLog über 20.000 m² in Bönen zu dieser Entwicklung bei. Die im vergangenen Jahr führenden Handelsunternehmen verlieren knapp 12 Prozentpunkte, sodass sie mit fast 38 Prozent auf den zweiten Rang verwiesen werden. Auf dem dritten Platz schließen sich Firmen aus dem Bereich Industrie und Produktion mit gut 13 % an.  

Wie im Vorjahr dominieren Großabschlüsse mit fast 71 % durch die hohe Anzahl großflächiger Verträge über 20.000 m². Beachtlich ist, dass in keiner anderen der betrachteten Logistikregionen ein so hoher Anteil auf diese Gruppe entfällt. Mit deutlichem Abstand schließt sich die Kategorie zwischen 12.000 und 20.000 m² mit knapp 17 % an und verbucht Zuwächse von mehr als 13 Prozentpunkten.

Ähnlich wie im Vergleichszeitraum 2016 entfallen rund 10 % auf die Gruppe zwischen 8.000 und 12.000 m². Einen ungewöhnlich niedrigen Anteil von knapp 3 % steuert das kleinste Segment mit Verträgen zwischen 5.000 und 8.000 m² bei. Trotz der guten Nachfragesituation und des limitierten Angebots konnten die Mieten im ersten Halbjahr ihr Niveau halten. Damit liegt die Spitzenmiete, die für moderne Lager- und Logistikflächen in Duisburg erzielt wird, bereits seit Ende 2015 bei 4,70 €/m². Außerdem beläuft sich die Durchschnittsmiete weiter auf 4,00 €/m².

Hingegen geraten die Mieten von Altbeständen im niedrigen Preissegment aufgrund der geringen Nachfrage unter Druck. Im Hinblick auf die Lage stehen besonders das östliche und mittlere Ruhrgebiet bei den Logistikern im Fokus. So wurden beispielsweise in Hamm spekulativ errichtete Flächen bereits vor Baufertigstellung nahezu vollvermietet. 

„Das Ruhrgebiet kann auf ein zufriedenstellendes erstes Halbjahr zurückschauen, das von einer guten Nachfrage mit einer Reihe großvolumiger Deals geprägt war. Aufgrund der positiven gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sollte sich diese Dynamik auch im weiteren Jahresverlauf fortsetzen beziehungsweise zum Ende noch einmal leicht steigern. Folglich dürfte sich das Angebot an attraktiven Bestandsflächen weiter reduzieren, sodass vermutlich viele Nutzer auf Neubauprojektierungen zurückgreifen werden. Ein Anstieg des Mietpreisniveaus zeichnet sich trotz des knappen Angebots jedoch noch nicht ab“, fasst Christopher Raabe die weiteren Aussichten zusammen.  

Nach oben 

 



Anzeige

 


 

Logistikmarkt Ruhrgebiet 2: DHL Mega-Paketzentrum Bochum

Eines der größten Bauprojekte im östlichen Ruhrgebiet hat der Logistikdienstleister DHL angestoßen. Das Unternehmen errichtet derzeit in Bochum ein Mega-Paketzentrum auf einer 140.000 m² großen Fläche. Nicht zuletzt aufgrund dieses Hubs ist das Umfeld für E-Commerce-Händler in Bochum günstig wie nie zuvor. 

Der Internetriese Amazon ist schon vor Ort und beliefert zusammen mit mittelständischen Transportunternehmen von Bochum aus das Ruhrgebiet. Ende März wurde das neue Verteilzentrum in Betrieb genommen, von dem aus Bestellungen in 14 Revierstädten teilweise noch am Tag der Order ausgeliefert werden. Das Verteilzentrum ist in einer ehemaligen Produktionshalle des Handyherstellers Nokia untergebracht, der sein Werk in Bochum 2008 geschlossen hatte. Amazon beschäftigt dort inzwischen über 100 Mitarbeiter, die pro Nacht über 20.000 Pakete umschlagen. Bis zum Jahresende soll die Zahl der Beschäftigten auf rund 150 steigen.

In der Nachbarschaft von DHL und Amazon wird im April 2018 eine weitere Logistikimmobilie bezugsfertig sein. In der Endausbaustufe verfügt sie über rund 33.000 m² Lagerfläche, die in vier Units zwischen 7.400 und 9.600 m² unterteilt ist. Jeder Unit verfügt über Mezzanine- (300 bis 600 m²) und Büroflächen (300 bis 600 m²). Für den schnellen Warenumschlag stehen 30 Überladebrücken sowie 30 Sektionaltore zur Verfügung.  272 Pkw- und 11 Lkw-Stellplätze sind derzeit vorgesehen. Die Anbindung an den öffentichen Nahverkehr ist ebenfalls gewährleistet. 
Die Immobilie liegt im Fördergebiet C, hat eine 24/7-Betriebserlaubnis und ist nur zwei Kilometer von der A 40 (dem sogenannten Ruhrschnellweg) sowie vier Kilometer von der A 43 (Verbindung in Richtung Münster im Norden und Wuppertal im Süden) entfernt. Ein Gleisanschluss ist möglich.

Besonders geeignet ist diese Immobilie als urban hub für Distributionslogistik (Last Mile und City Logistik, Reverse Logistics), als E-Commerce Fulfillment Center bzw. allgemein als Warenverteilzentrum für due Region Rhein-Ruhr. 

Nach oben



Rund um die Immobilie 1: Innovation auf dem Dach

Ob Sommer oder Winter: Große Flachdachflächen sind das ganze Jahr über durch Wasser, Feuchtigkeit, Unwetterschäden wie Hagelschlag oder einfach nur durch extreme Wärme oder Kälte bedroht. „Da hilft weder Jammern noch Klagen, sondern nur Vorbeugen statt Heilen“, ist Nils Altmann, Geschäftsführer des Unternehmens Schedetal, überzeugt. 

Schedetal ist Spezialist für die Herstellung und Montage von Dachabdichtungsbahnen. Ein qualitativ hochwertiges Flachdach allein ist schon eine gute Sache, so Altmann. Es kommt aber noch besser: „Neben der Qualität der Flachdachbahn spielt ein permanentes Monitoring des Dachzustands eine zunehmend wichtige Rolle in der langfristigen Erhaltung der Dachqualität.“ Schedetal kann auch auf diesem Gebiet punkten. 

Schedetal-Dachabdichtungen findet man auf vielen Groß­immobilien: Einkaufszentren, Flughafenterminals, Logistikzentren. Für Nils Altmann, Geschäftsführer des 1908 gegründeten mittelständischen Unternehmens, hat der Einsatz von Schedetal-Dachabdichtungsbahnen viele gute Gründe: „Unsere Produkte – die FPO-Dichtungsbahnen ExtruPol, ExtruTop und ExtruBit – stehen für Langlebigkeit, Sicherheit, Umweltfreundlichkeit und Wartungsfreundlichkeit.“  



So sieht ein Dach nach Starkregen und Hagelschlag aus ...

Eine Schedetal-Dachabdichtungsbahn besteht aus einer hightech-beschichteten Filzunterlage – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Basis der Schedetal-Dachbahnen sind sogenannte Flexible Polyolefine – und das, obwohl der Markt nach Altmanns Schätzung zu rund drei Vierteln von PVC-Produkten dominiert wird.    

„Ganz entscheidend ist unser Verzicht auf die üblichen Weichmacher und PVC-Produkte, weil diese mit der Zeit spröde und damit anfällig für beispielsweise Hagel werden“, betont Altmann. „Hinzu kommt: Im Brandfall können bei PVC-Produkten Gifte ähnlich denen der Seveso-Katastrophe entstehen. In jedem Fall wird Chlorgas freigesetzt, das in Verbindung mit Luftfeuchtigkeit oder Löschwasser zu Salzsäure reagiert. Unsere PVC-freien Produkte sind hingegen durch Feuer von außen selbst erlöschend. Damit sind auch Folgeschäden durch Lösch­wasser ausgeschlossen. Das haben unsere eigenen Brandtests zweifelsfrei ergeben.“  Auch das Entsorgungsargument fällt für Nils Altmann ins Gewicht. „Keine Schadstoffe, keine Giftstoffe, kein Sondermüll“, lautet die einfache Schedetal-Formel.    

„Unsere Flachdach-Systeme verursachen durch ihre hohe Qualität keine Wartungs- und Sanierungskosten. Wer langfristig kalkuliert und seine Immobilie wert­stabil erhalten will, wird deshalb die hohe Qualität und Wartungsfreiheit unserer Produkte zu schätzen wissen“, erklärt Nils Altmann.  

Eine zusätzliche Sicherheit gewährleistet Schedetal seinen Kunden mit Hilfe des Roof Protectors. Nils Altmann: „Dabei handelt es sich um ein Feuchte-Überwachungssystem, das aus regelmäßig über die Dachfläche verteilten Sensoren zur Messung der Feuchtigkeit und Temperatur besteht. Sie machen es möglich, jederzeit Aussagen über den Feuchtezustand eines Dachs zu treffen.“ Dazu bedarf es lediglich je eines sogenannten Protektors pro Gefälle-Entwässerungssektor.  

Wasser und Feuchtigkeit beeinflussen die Lebensdauer eine Flachdachs. Wassereintritte durch eine schlechte Verarbeitung der Leckagen in der Dachhaut oder ermüdetes Material sowie nicht sichtbare Feuchtigkeitszunahmen sind eine Gefahr für die Tragkonstruktion. In den meisten Fällen führt das zu hohen bis sehr hohen Sanierungskosten.  

Die völlig neue und patentierte Messtechnik von Roof Protector sichert die permanente Überwachung der Feuchtigkeit in einem Flachdach. Diese Technik ermöglicht einfache Momentaufnahmen, zeitlich begrenzte Aufzeichnungen mittels Funkdatenlogger oder eine ununterbrochene Datenaufzeichnung in Verbindung mit einer Abfragemöglichkeit über einen Webserver. Nils Altmann fasst die Vorteile des Roof Protection Systems zusammen: „Es schützt die Gebäudeeigentümer vor ungeplant hohen Sanierungskosten, sichert den Werterhalt der Immobilie und letztlich auch die hohe Nachhaltigkeitsanforderungen an Gebäude des 21. Jahrhunderts.“ 

www.schedetal.com  

Nach oben



Rund um die Immobilie 2: Hallenklima und Kosten im Griff

Energieeffizienz und Amortisation standen im Vordergrund bei der Auswahl der Heiz- und Kühltechnik im neuen Standort von WLC Würth-Logistik GmbH & Co. KG in Künzelsau. Bauherr der 8.600 m² großen Immobilie ist die Spedition Hamprecht, die gemeinsam mit WLC und dem Architekturbüro Grups die dezentrale Heiz- und Kühllösung des Dortmunder ­Engineering-Spezialisten GoGaS auswählte. Die GoGaS-Lösung besteht aus einer Kombination mehrerer Komponenten, die eine optimale Temperierung aller Räume (Halle und Büro) ermöglicht, die Investitionskosten um 50 Prozent senkt und 25 Prozent der Betriebskosten spart (gegenüber anderen vorgeschlagenen Alternativen).

Eine zukunftsfähige Heiz- und Kühllösung im Bereich großer Hallen ist heute immer eine dezentrale Lösung. Davon ist GoGaS-Geschäftsführer Heiko Schneider überzeugt. Am Beispiel des WLC Würth-Logistik-Projektes in Künzelsau verdeutlicht er, worauf es ankommt: „In Zeiten scharfer gesetzlicher Regelungen im Hinblick auf den Energieverbrauch von Großimmobilien sowie aufgrund gestiegener Anforderungen durch Bauherren und Investoren in Sachen Energieeffizienz reicht es nicht mehr aus, eine zentral gesteuerte Heizungsanlage mit Warmluftgeräten, die wahllos Wärmeenergie produzieren und verteilen, zu planen und zu installieren. Heute werden Investitionsentscheidungen in Sachen Heiz- und Kühltechnik nach minutiös kalkulierten Gesichtspunkten getroffen.“  

Energieeffizienz lautet das neue Zauberwort. Darunter verstehen sowohl Investoren/Bauherren als auch Mieter/Nutzer eine Kombination aus niedrigen Investitions- und Betriebskosten. „Unser Ziel war eine möglichst schnelle Amortisation der Investition – nicht zuletzt auch durch die Möglichkeiten staatlicher Förderung“, verdeutlicht Rolf Hamprecht, der mit seiner gleichnamigen Spedition einen weiteren Standort von WLC gebaut hat. „Genau das haben wir erreicht, indem wir uns für eine Kombination verschiedener Systemkomponenten mit hohen Wirkungsgraden (Verhältnis Energieeinsatz zu Energieausstoß) der Firma GoGaS entschieden haben“, ergänzt Architekt Rafael Grups. Er hat das Bauprojekt betreut.  

Die GoGaS-Gesamtlösung stellt sich in der Einzel­betrachtung wie folgt dar:Zwei an der Fassade angebrachte LUBI Wall Solar-Luftsysteme mit je 100 m² Fläche sorgen für eine energiesparende Beheizung des gesamten Lagerbereichs. Ein Quadratmeter LUBI Wall verfügt über eine maximale Leistung von 400 kWh/m². Der Wirkungsgrad beträgt bis zu 80 Prozent. Das System ist EnEV-konform und erfüllt die Anforderungen des EEWärmeG. Durch Einsatz von Luft als Wärmeübertragungsmedium besteht keine Gefahr durch Frost, Dampf oder Unwetter.  

Der Kommissionierbereich wird durch sechs Dunkelstrahler, in Kombination mit dem Brennwertsystem TRIGOMAX beheizt. Dadurch werden maximale Wirkungsgrade (bis zu 110 Prozent feuerungstechnischer Wirkungsgrad) bei minimalen Betriebskosten erreicht. Ihre maximale Effizienz sorgt dafür, dass sie ebenfalls EnEV- und EEWärmeG-konform sind.  

Im Kommissionierbereich sorgen zusätzlich zwei HVLS (High Volume Low Speed)-Ventilatoren des Typs AirVolution mit ihren knapp fünf Metern Durchmesser für eine Luftumwälzung von bis zu 200.000 m³ pro Stunde. Die laminare Umwälzung spart rund 15 Prozent Energiekosten ein – verglichen mit einer Lösung ohne Ventilation. Die Kühlung der Decke und damit verbunden die Verlängerung der Lebensdauer der Beleuchtung sind ein weiterer positiver Effekt der Ventilation.

 
Der AirVolution Ventilator sorgt für die Kühlung der Decke (Foto: GoGaS)

Im Bürobereich wurde eine AISIN Gasmotorwärmepumpe mit 56 kW Kühlleistung und 65 kW Heizleistung installiert. Die einzelnen Büros werden über 16 Deckenkassetten gekühlt bzw. beheizt. Die Gasmotorwärmepumpe heizt und kühlt von minus 20 bis plus 40 Grad und verbinden effiziente Technik mit einem niedrigen Primärenergiefaktor.  

„Jedes Mosaiksteinchen dieser Lösung wird separat gesteuert – was letztlich zu maximaler Effizienz führt“, erklärt GoGaS-Geschäftsführer Heiko Schneider. „Neben der erheblichen Einsparung bei den Investitionskosten (50 Prozent gegenüber alternativ angebotenen Systemen) und den Betriebskosten (25 Prozent gegenüber alternativ angebotenen Systemen) bleibt noch zu erwähnen, dass auch Wärmeverluste während der Verteilung passé sind. All das kann man nur mit einer dezentralen Lösung, die auf viele Bausteine setzt, erreichen.“  

Alle Projektbeteiligten (Auftraggeber, Bauherr und Architekt) sind mit dieser kombinierten und dezentral gesteuerten Lösung glücklich und zufrieden. „Mit dieser Halle haben wir nicht zuletzt auch Maßstäbe in Sachen Ökologie und Ökonomie gesetzt“, freut sich Rolf Hamprecht.

www.gogas.com


Nach oben 

 


                                                                                                                                 

Property Technology: Standorterlebnis mit Wow-Effekt

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Und ein Luftbild aus 100 Meter Höhe? Solch ein Überblick sagt alles. Vor allem als virtuelle Tour. Sie zeigt die Lage eines Standorts, informiert über Gebäude und freie Flächen, bietet beste Orientierung zu Verkehrswegen und Nachbarschaft. „Besser kann ich unseren Park kaum in Szene setzen“, erklärt Uwe Haring, Geschäftsführer des Gewerbe- und Industriestandorts ecopark an der Hansalinie A 1 im Nordwesten Niedersachsens.

Die virtuelle Tour startet prominent platziert auf der Webseite des ecoparks. Sie beeindruckt sowohl stationär am Monitor als auch mobil auf Smartphone oder Tablet. „Ob vor Ort, auf Messen oder beim Interessenten – die Stärken des Standorts werden übersichtlich und überzeugend dargestellt.“ Somit sei das Tool auch vertriebsunterstützend für Multiplikatoren wie Makler und Entwickler sehr nützlich.

Das System hinter dem interaktiven Rundflug heißt GIS-Tours. Die Software kombiniert intelligent die 360-Grad-Panoramen mit Informationen über Grundstücke und Gebäude, über Strukturen und Straßen. „So entsteht ein interaktives Standorterlebnis“, beschreibt Arne Albers den Nutzwert. Der 30-Jährige ist Geschäftsführer des Start-Up-Unternehmens Motion Media in Osnabrück, das GIS-Tours entwickelt hat und vertreibt.

Die 360-Grad-Bilder der virtuellen Tour werden in 100 Meter Höhe per Drohne aufgenommen. Die Fotos kombiniert GIS-Tours nutzerfreundlich mit Informationen über Verkehrswege, Unternehmen am Standort und freie Flächen. Arne Albers: „Ein beeindruckendes Informations-Erlebnis entsteht.“ Sein Produkt versteht Albers als wichtigen Schritt in der Digitalisierung der Standortvermarktung. 

Damit ist GIS-Tours das passende Medium für den ecopark. Dessen Slogan „Arbeit erleben“ beschreibt die besondere Qualität des Standorts. Überhaupt setzt der ecopark in der Kommunikation auf Emotionalität, pflegt in der Bildsprache auf der Webseite und in den Anzeigenmotiven ein eigenes „Look and feel“. 




Uwe Haring, ecopark, mit dem "Standortgucker"

Dass der ecopark „ein ideales Umfeld für gute Arbeit“ darstellt, wird bei ecopark TV erläutert. ecopark TV? So heißen der eigene YouTube-Kanal und der entsprechende Bereich auf der Homepage des Parks. In den Clips kommen Unternehmer und deren Beschäftigten zu Wort, aber auch Investoren und Berater, Architekten und Multiplikatoren. Die virtuelle Tour passt perfekt in den Medienmix, schließlich stellt GIS-Tours auch die Betriebe im ecopark vor.

Mindestens ebenso innovativ wie die GIS-Tour auf der ecopark-Webseite ist die neue VR-Brille. Sie wurde eigens für die Expo Real entwickelt und soll auf der Fachmesse in München vorgestellt werden. Dieser „Standortgucker“ erlaubt das Eintauchen in die virtuelle Realität, er bietet dank GIS-Tours und Smartphone einen ganz besonderen Blick auf das 300 Hektar große Gewerbe- und Industriegebiet. Gesteuert mit einer Kopfbewegung und einem kleinen Kreuz im Fokus der Brille, sind die einzelnen Stationen der virtuellen Tour zu erreichen. Quasi wie im Flug kann man das weite Gebiet erkunden und aus der Vogelperspektive die passenden Grundstücke in den Blick nehmen.

„Der Erfolg von GIS-Tours ist messbar“, verweist Arne Albers auf eine entsprechende Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK): „Die Verweildauer auf Internetseiten mit virtuellen Touren ist bis zu fünfmal höher als auf Seiten ohne diesen Service.“ Die Bedienung ist leicht erlernt, das Ansteuern der Hotspots und Sprungmarken erfolgt intuitiv und macht Spaß.

Auch für den Anbieter des Standorts ist der Umgang mit der Tour unkompliziert. „Wir konnten bereits auf die Gestaltung Einfluss nehmen“, erklärt Uwe Haring. Und mit dem Content-Management-System kann er viele Inhalte selbst verwalten und aktualisieren – etwa den Status eines Grundstücks.

Wenn der ecopark sich verändert, braucht es natürlich frische Fotos etwa der neuen Immobilien oder Straßen. Problemlos können auch nur Teile der GIS-Tour aktualisiert werden. Da die Koordinaten eines jeden Aufnahmepunkts der Drohne gespeichert sind, schickt der „Pilot“ das Fluggerät samt Kamera einfach via Tablet-Klick in die ursprüngliche Position.

Gemeinsam sind Motion Media, der ecopark und weitere Partner mit einem Messestand auf der Expo Real in München vertreten (Halle A 1, Stand 537). www.gis-tours.com  


Nach oben 



Anzeige

 


 

Jeff Bezos zieht in die Ruhmeshalle der Logistik ein

Die Logistics Hall of Fame bekommt ein weiteres prominentes Mitglied. Amazon-Gründer und Internetpionier Jeff Bezos hat den Sprung unter die berühmtesten Logistiker der Welt geschafft. Der U.S.-Amerikaner wurde als „Revolutionär von ECommerceund Logistik“ in die Logistics Hall of Fame gewählt. Offiziell aufgenommen wird Bezos am 9. November anlässlich des jährlichen Logistics Hall of Fame-Gala-Empfangs im Erich-Klausener-Saal des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin.

„Jeff Bezos hat die Geschichte der Logistik neu geschrieben. Sein Name steht für erfolgreichen Internethandel und eine Generation Unternehmer, deren Geschäftsmodelle auf Algorithmen und innovative Logistik aufbauen. Ohne ihn hätte sich in der Logistik wenig bewegt“, begründet Anita Würmser, geschäftsführende Jury-Vorsitzende der Logistics Hall of Fame, die Entscheidung der internationalen Expertenjury.

Jeff Bezos kann für sich in Anspruch nehmen, die Versandhandelslogistik revolutioniert zu haben. Er erkannte als erster, dass Software und Logistik der Schlüssel sind, um den einkaufsgetriebenen Handel in einen nachfragegetriebenen Onlinehandel zu verändern, heißt es in der Begründung der Jury. Mit der Kombination aus Software, Liefereffizienz, Automatisierung und langfristigem Denken habe der Informatiker die Transport- und Intralogistik grundlegend verändert und Amazon zum Benchmark für die Branche gemacht.

Beinahe jede technische Neuentwicklung ist heute vom Onlinehandel beeinflusst, etliche sind sogar komplett auf ihn ausgerichtet. Zudem habe er eindrucksvoll bewiesen, dass innovative Logistik einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenserfolg leistet.


Bezos startete 1994 mit einem Internetbuchhandel ins Unternehmertum und machte in nur wenigen Jahren aus dem „größten Buchladen der Welt“ nicht nur das „größte Kaufhaus der Welt“, sondern einen Technologiekonzern. 2016 setzte das Unternehmen Waren im Wert von über 135 Milliarden Dollar um. Bezos´ unternehmerischer Erfolg basiert aber nicht auf den von ihm angebotenen Waren und Dienstleistungen, sein Erfolgsrezept ist die Art und Weise, wie Produkte zum Kunden gelangen.



Amazon-Gründer und CEO Jeff Bezos


Er warf das alte Push-Prinzip über Bord und führte ein Pull-Prinzip ein. Während sich der Handel bis dato nur eine Auswahl von Produkten auf Lager legte und im Nachhinein auswertete, welche Produkte gut oder schlecht abverkauft wurden, zeigte das Internet in Echtzeit, wer gerade welche Produkte suchte. Bezos setzte als erster Algorithmen dafür ein, die Wünsche der Konsumenten zu kennen und überzog die Welt mit Logistikzentren, um beinahe jedes beliebige Produkt kostengünstig, schnell und zuverlässig zum Kunden zu transportieren.


Innovation ist wichtig für Bezos. Amazon testet nach den Try-and-Error-Prinzip fast täglich technologische Innovationen, um den Prozess von der Kundenbestellung bis zur Auslieferung des Pakets weiter zu optimieren. Bereits seit 2013 experimentiert der Internetriese mit Drohnen in der Paketzustellung und im September geht in Winsen das erste Logistikzentrum an den Start, in dem rund 2500 Transportroboter die Mitarbeiter unterstützen. Erfolgreiche Beispiele für Bezos´ Technologieorientierung sind auch der patentierte One-Click-Kauf mit hinterlegter Kreditkarte oder die noch bequemere Bestellung via Dashbutton.


Aktuell spannt er mit der „Amazon Global Supply Chain“ ein weltweites Logistiknetzwerk, um als Mittler zwischen Händler und Kunden sämtliche Schritte der globalen Supply Chain - von der Produktion der Ware bis zur Zustellung an die Haustür - selbst zu steuern. Privat begeistert er sich für die Raumfahrt und arbeitet daran, Reisen ins All zu ermöglichen.


Jeffrey Preston „Jeff“ Bezos wurde am 12. Januar 1964 in Albuquerque im US-Bundesstaat New Mexico geboren. Der Princeton-Absolvent in Elektrotechnik und Informatik startete seine Karriere 1986 bei der taiwanesischen Mobilfunkgesellschaft Fitel und arbeitete anschließend bei Bankers Trust und bei D. E. Shaw & Co. Der Informatiker entwickelte bereits Ende der 1980er Jahre ein Computersystem, um Investmentfonds zu managen. Bei Shaw entwickelte er spezialisierte Systeme für den Umgang mit komplizierten Hedgefonds. Heute arbeiten mehr als 350.000 Menschen für ihn.


Die Logistics Hall of Fame steht unter der Schirmherrschaft von Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und wird außerdem unterstützt von zahlreichen internationalen Branchenverbänden, Medien und Unternehmen, darunter der Duisburger Hafen (duisport), Gebrüder Weiss, der Logistikversicherer Kravag, der Intralogistiker Still, die SVG Bundes-Zentralgenossenschaft Straßenverkehr und die Frachtenbörse TimoCom.


Nach oben

 

 


 


GDP-Zertifikat für pfenning logistics


pfenning logistics hat nach mehrmonatiger Vorbereitung das Zertifikat nach der „EU-Leitlinie für die gute Vertriebspraxis von Humanarzneimitteln (2013/C 343/01)“ erhalten. Das GDP Compliance Audit wurde am Hauptsitz des Logistikunternehmens in Heddesheim (Baden-Württemberg) durch eine unabhängige Zertifizierungsgesellschaft durchgeführt. Es bezieht sich auf die Lagerung von temperaturgeführten pharmazeutischen Produkten in den Temperaturbereichen 2-8 und 15-25 Grad Celsius.

„Als Handelslogistiker sind wir schon seit Jahren in Temperaturzonen zuhause, die im Bereich Frische für das richtige Klima sorgen“, sagt pfenning logistics Geschäftsführer Matthias Schadler mit Hinweis auf HACCP-Kriterien und den IFS-Standard für Lebensmittelsicherheit, den das Unternehmen in drei Tem-peraturzonen (1-8°C/10-20°C/17-30°C) am Lagerstandort Heddesheim gewährleistet. „Mit Erfüllung des GDP-Standards sind wir jetzt auch für Pharmakunden ein verlässlicher Partner.



Der pfenning-Logistikzentrum in Heddesheim

“Nicht viele Logistiker lassen sich auf die extrem hohen Anforderungen ein, die Logistik im Bereich Pharma an Dienstleister stellt. Denn Qualität, Sicherheit und Sauberkeit, wie sie die strengen GDP-Konformitätsrichtlinien definieren, müssen in jeder Sekunde des Warenhandlings eingehalten werden. Seit 2013 deutlich nachgeschärft, regelt „Die Zertifizierung der guten Vertriebspraktiken“ den Umgang mit Humanarzneimitteln. Dazu gehören nicht nur technische Sicherheits- und Hygienevoraussetzungen, sondern auch speziell geschulte Mitarbeiter.


Um zu prüfen, ob man als Logistiker die Grundvoraussetzungen für diese „EU – Leitlinie “ erfüllt, ob man also „GDP-Konformität besitzt, hatte pfenning logistics seine temperaturgeführten Prozesse im Vorfeld der Auditierung einem Assessment unterzogen.Das GDP-Zertifikat gilt für drei Jahre; die Einhaltung der Richtlinien wird jährlich durch ein Audit überprüft. GDP steht für Good-Distribution-Praxis.


Nach oben




B+S als Multi-Channel-Dienstleister


B+S Logistik ist jetzt für die YEAH! AG mit McTREK Outdoor Sports als Multi-Channel-Dienstleister tätig. Der Logistikspezialist übernimmt sämtliche Logistikdienstleistungen für die 39 McTREK-Filialen und die Kunden des Online-Shops.

In dem neuen Zentrallager in Bielefeld werden derzeit über 250.000 Warenstücke vom T-Shirt über den Wanderstock bis hin zum Zelt zwischengelagert. B+S versendet diese nicht nur, sondern übernimmt alle logistischen Arbeitsschritte, die ab dem Wareneingang anfallen, wie Qualitätskontrolle, Verpackung und Retourenmanagement. Das Go-live dieses umfangreichen Projekts erfolgte nach einer kurzen Vorlaufzeit. 

„B+S hat uns mit seinem Konzept überzeugt und wir freuen uns auf eine langjährige Zusammenarbeit“, sagt Ulrich Dausien, Vorstand der Yeah! AG. Der Outdoor-Händler hat den Logistikspezialisten für mehrere Jahre für die Abwicklung der logistischen Prozesse des Filial- und Onlinegeschäfts engagiert. Die Services umfassen Wareneingang, Qualitätskontrolle, Lagerung, Kommissionierung, Konfektionierung, Verpackung, Versand und Retourenmanagement. 



Das B+S-Zentrallager in Bielefeld

Innerhalb von vier Monaten nach der Vertragsunterzeichnung im Dezember 2016 musste die Übernahme der Dienstleistungen erfolgen. „Wir sind dem Zeitdruck begegnet, indem wir fokussiert an der Umsetzung unseres Konzepts gearbeitet haben“, sagt Stefan Brinkmann, Geschäftsführer der B+S GmbH Logistik und Dienstleistungen. Bis Anfang April 2017 hatte B+S Zeit für die Organisation und die Errichtung sowie Bestückung der neuen Lagerhalle in Bielefeld. Eine Fachbodenanlage mit 60.000 Plätzen und 1.200 Palettenstellplätze wurde eingerichtet. Dort sind zurzeit sind 250.000 Warenstücke bei 55.000 verschiedenen Artikeln vorrätig. 

Nach dem Go-live besteht die Herausforderung nun darin, das hohe Aufkommen an Warenein- und -ausgängen zu bewältigen. Täglich werden bis zu sieben Lkw mit Stückgutsendungen und Paketen mit Waren von 300 Lieferanten an das Zentrallager geliefert. Gleichzeitig werden von hier täglich Lieferungen an 39 Filialen und bis zu 2000 Pakete an E-Commerce-Kunden verschickt.

„Das Onlinegeschäft von McTREK wächst stetig, so dass wir mit einem deutlichen Anstieg der Sendungszahlen rechnen“, sagt Brinkmann. Bei diesem Auftrag fungiert B+S als Multi-Channel-Dienstleister, der B2B- und B2C-Kunden gleichermaßen bedient. Zum Einsatz kommt eine spezielle Software des Herstellers Pixi Software GmbH, die mit dem ERP-System von McTREK Outdoor-Sports kommuniziert. Dies ermöglicht neben der IT-seitigen Steuerung der logistischen Standardprozesse auch die priorisierte Steuerung von auf Onlinemarktplätzen wie Amazon und Ebay erzeugten Aufträgen.


Nach oben

 




Waberer's erreicht Wachstumsziele im 1. Halbjahr

Waberer’s International, europäischer Anbieter im Komplettladungsverkehr, blickt bei der Veröffentlichung des Finanzergebnisses für das erste Halbjahr 2017 auf eine positive erste Jahreshälfte zurück. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz  um 13 Prozent auf 313 Millionen Euro an, während das EBITDA1  des Konzerns um vier Prozent auf 40 Millionen Euro wuchs.

Der Umsatzanstieg wurde durch organisches Wachstum der wichtigsten Geschäftssegmente beflügelt sowie durch den Zukauf eines Versicherungsunternehmens, das ab dem zweiten Quartal 2016 konsolidiert wurde. Im Segment Internationaler Transport ist der Umsatzanstieg um vier Prozent wichtigen Kunden zu verdanken. Der Umsatz bei der regionalen Kontraktlogistik stieg um 38 Prozent durch neue, umfangreiche Kundenverträge.

Auch das EBITDA des Segments Internationaler Transport zeigte in den ersten zwei Quartalen einen positiven Wachstumstrend, nahm jedoch im Jahresvergleich aufgrund von drei Prozent weniger Transporttagen und eines starken Basiszeitraums im Jahr 2016 ab. Im Jahresvergleich konnte in der regionalen Kontraktlogistik eine Erhöhung des EBITDA um 45 Prozent erzielt werden, angetrieben durch ein organisches Ertragswachstum und eine Verlagerung des Geschäftsmixes hin zu komplexeren Aufträgen.

Das EBIT erhöhte sich im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 15 Millionen Euro. Der Nettogewinn wuchs im Jahresvergleich um 21 Prozent auf neun Millionen Euro an, unterstützt von einem niedrigeren Steuersatz, wobei der Gewinn pro Aktie (EPS) um 29 Prozent auf 0,48 Euro zunahm. Der Nettoverschuldungsgrad stagniert bei 2,9 x EBITDA mit einem freien Cashflow von 39 Millionen Euro.

Der Flottenbestand nahm im Jahresvergleich um sieben Prozent auf mehr als 3.700 Lastwagen zu, die mit einer Rekord-Auslastungsrate von 92 Prozent erreichten. Finanziert durch Erlöse aus dem Börsengang, wurde der Zukauf von Link am 20. Juli 2017 abgeschlossen. Die strategische Akquisition ermöglicht den Zugang zu einer weitreichenden Kunden- und Mitarbeiterbasis in Polen.


Nach oben

 









DER KRÖNENDE ABSCHLUSS


Weit  vom Massenmarkt entfernt


Lange Zeit lagen Elektroautos wie Blei im Regal. Umweltbewusstsein schön und gut, aber beim Auto hörte der Spaß für viele dann doch auf. Bis Tesla kam und bewies, dass auch ein Elektroauto zum Statussymbol taugt. Die Luxuslimousine des kalifornischen Autobauers zieht nicht nur neidische Blicke anderer Autofahrer auf sich, das Model S spielt auch preislich in der Luxusklasse. 

Das soll sich nun ändern. Mit dem Model 3 stellte Tesla im vergangenen Jahr ein Mittelklassemodell vor, das den Massenmarkt erobern soll. Doch kann Tesla überhaupt Masse? Wie die Statista-Grafik zeigt, produziert der Konzern bisher sehr überschaubare Stückzahlen. In der ersten Jahreshälfte lieferte Tesla gerade einmal 47.000 Fahrzeuge aus. Zum Vergleich: Der Volkswagen Konzern lieferte von Januar bis Mai mehr als 4,2 Millionen Fahrzeuge an seine Kunden aus, davon alleine 2,4 Millionen VW.



Die Produktion des Model 3 ist angelaufen und laut Firmengründer und CEO Elon Musk exponentiell hochgefahren werden. Die produzierte Stückzahl soll von 100 Fahrzeugen im August auf 1.500 im September und bis zu 20.000 Fahrzeuge im Dezember steigen. Im Jahr 2020 will der Elektropionier rund eine Million Autos im Jahr produzieren. Experten sind skeptisch, ob dieses Wachstum wirklich zu schaffen ist.





Redaktion (V.i.S.d.P.): Thomas Pool


Kontakt

Unser Standort

LogRealDirekt

 

c/o LogReal World GmbH

 

Lübecker Straße 32

 

44135 Dortmund

 

E-Mail: info@logrealdirekt.de

 

 

 

 

 

 

Tel.:  +49 [0] 231 -914546-1000

 

Fax.: +49 [0] 231 -914546-1090